Zwischen Neukirchen und Vluyn wird scharf geschossen

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In der Vergangenheit gab es zahlreiche Gespräche zwischen den in Neukirchen-Vluyn ortsansässigen Fußballern, der  Stadtverwaltung sowie den Politikern des Ortes. Ziel war es, auf einer gemeinsamen zentralen Sportanlage dem Vereinssport nachzugehen.  Es scheitert, zumindest bis dato, an der klammen Haushaltslage der Stadt, so dass in absehbarer Zeit dieser Fußballtraum, nicht realisierbar scheint. Trotzdem wollten die Fußballer die bisherigen guten Gespräche weiterführen und die Kontakte weiter ausbauen. Deshalb suchten und fanden die Verantwortlichen der beiden Vereine Möglichkeiten, sich außerhalb des Fußballplatzes zu treffen. So ist diese Idee entstanden.

Zu einem für Fußballer ungewöhnlichem Wettkampf trafen sich die  Trainer und Betreuer  des SV Neukirchen und die der Vluyner Preußen. Peter Wenz, der 1. Vorsitzende des Schießsportvereins Neukirchen-Vluyn, hatte zu einem Wettschießen eingeladen. Nach einer kurzen Einweisung  und unter Beteiligung einer Schießaufsicht legten sich die Fußballer gleich mächtig ins Zeug. Dabei spielten die Tugenden, die im Fußballsport wichtig sind, keine Rolle. Schnelligkeit und lange Flankenläufe, sowie Schüsse in die äußersten Ecken des Tores waren in diesem Tage nicht gefragt und eher  unwichtig.

Wichtig war es, ruhig zu bleiben, präzise zu zielen und möglichst die Mitte der Zielscheibe zu treffen. Am Ende ging der Mannschaftspokal denkbar knapp mit 793 zu 781 Ringen an die Mannschaft des SV Neukirchen. Auch in der Einzelwertung hatte der SVN die Nase vorn; Daniel Haak entschied den Wettbewerb mit 170 Ringen für sich. Dicht gefolgt von den Preußen aus Vluyn, Björn Nickel mit 165 Ringen und Jürgen Meier mit 162 Ringen. Am Ende Tages und nach einigen Tropfen Zielwasser verabredeten die Sportler, diesen gelungenen Vergleich auf jeden Fall zu wiederholen.

Wie man hört, bereiten sich die Vluyner bereits auf die Revanche im nächsten Jahr vor.